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Allgemeine Verkaufsbedingungen

Allgemeine Verkaufsbedingungen

I. Allgemeine Bestimmungen

1. In Allgemeinen Verkaufsbedingungen werden Grundsätze des Abschlusses und der Erledigung der Verkaufsverträge bestimmt. Diese Verkaufsverträge betreffen die von der Gesellschaft AKROSTAL GmbH (nachstehend „der Verkäufer“ genannt) mit Sitz in Poznań angebotenen Waren.

2. Allgemeine Verkaufsbedingungen, nachstehend auch AVB genannt, gelten als integraler Bestandteil aller mit dem Verkäufer abgeschlossenen Verkaufsverträge und bestimmen gegenseitige Beziehungen zwischen dem Verkäufer und dem Käufer. Der Rücktritt von Anwendung der vorliegenden Allgemeinen Verkaufsbedingungen bedarf der Schriftform zur Vermeidung der Nichtigkeit.

3. Allgemeine Verkaufsbedingungen wurden auf der Webseite des Verkäufers: www.akrostal.pl dem Käufer in einer solchen Form bekanntgegeben, die ihr Herunterladen und ihre Wiedergabe möglich macht. Der Käufer kann sie dort auch akzeptieren. Steht der Käufer in ständigen Geschäftsbeziehungen mit dem Verkäufer, so wird einmalige Annahme der Allgemeinen Verkaufsbedingungen vom Käufer als ihre Akzeptanz bei allen restlichen Bestellungen sowie den zwischen den Parteien abgeschlossenen Verkaufsverträgen anerkannt, bis der Inhalt der Allgemeinen Verkaufsbedingungen geändert oder die Anwendung von diesen Verkaufsbedingungen widerrufen wird.

II. Vertragsabschluss

1.Der Vertragsabschluss erfolgt, wenn der Käufer eine dem Verkäufer wirksam zugestellte Bestellung aufgibt. Die Bestellung kann sowohl mit Hilfe der E-Mail, per Fax oder in einer anderen Schriftform wie auch unter Anwendung von einer anderen Fernkommunikationsform (zum Beispiel Telefon), als auch direkt beim Vertreter des Verkäufers aufgegeben werden. Das Schweigen bedeutet Annahme der Bestellung des Käufers. Der Verkäufer behält sich dennoch das Recht auf Modifizierung der Bestellungserledigungsbedingungen nach Aufnahme der Bestellung des Käufers vor – in einem solchen Fall wird der Verkaufsvertrag abgeschlossen, wenn der Käufer die Modifikation der aufgegebenen Bestellung erhält.

2. Wenn innerhalb einer Frist von demjenigen Tag, an dem die Bestellung aufgegeben wurde, bis zum Tag seiner Erledigung Folgendes erfolgt:

a. Rohstoffpreisanstieg um mehr als 5%,

b. Anstieg der Kurse USD/PLN oder EUR/PLN um mehr als 5%,

wird anerkannt, dass das Angebot angenommen wurde und zwar mit einem Vorbehalt, dass der Verkäufer in solchen Fällen das Recht auf Erhöhung des Preises der bestellten Ware hat.

3. Der Verkäufer garantiert ausschließlich die Handelsatteste für bestellte Waren. Wenn der Käufer auf dem Bestellformular die Beschaffung von einem anderen Attest als der Handelsattest verlangt, verursacht so etwas keine Nichtigkeit des Vertrages oder keine Einstellung seiner Erledigung. Derartiges Verlangen gilt weder als Grundlage der Anerkennung einer Reklamation noch als Grundlage der Inanspruchnahme einer solchen Urkunde vom Verkäufer.

4. Handelsattest – es ist ein aufgrund der Angaben aus dem Verkäufer gehörenden Attest des Herstellers in voller Übereinstimmung mit ihm ausgestelltes Attest. Das Handelsattest enthält keine Daten des Herstellers der verkauften Waren, die als Geheimnis des Unternehmens des Verkäufers gelten. Akrostal GmbH kann zusätzlich auf dem Attest seine Übereinstimmung mit dem Original des Attests des Herstellers bestätigen.

5. Alle Preise, die zwischen den Parteien im Laufe des Vertragsabschlusses festgelegt werden, d. h. diejenigen, die insbesondere entweder in der Bestellung des Käufers oder im Angebot des Verkäufers enthalten sind, gelten als Nettopreise, es sei denn, es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es die Bruttopreise sind.

III. Vorbringung einer Reklamation, Mängelhaftung

1. Der Käufer haftet dafür, dass technische Daten, Qualität sowie die auf seinem Bestellungsformular angegebene Stoffmenge seine Bedürfnisse befriedigt. Der Käufer ist verpflichtet, die Prüfung der vom Verkäufer zugelieferten Ware auf ihre Menge und Qualität gleich nach ihrem Erhalt vorzunehmen.

1a. Sollte die vom Verkäufer verkaufte Ware einer Bearbeitung unterliegen, so ist der Käufer zur Bezahlung für bestellte Stoffmenge verpflichtet, bevor dieser Stoff der Bearbeitung unterzogen wird. Dass die bestellte Ware bearbeitet wird, kann Verschiedenheiten im Bereich der Parameter/des Gewichts der vom Besteller im Bestellformular, Frachtbrief genannten Waren und der Mehrwertsteuerrechnung nach sich ziehen. Obige Verschiedenheiten gelten nicht als Mängel der verkauften Ware und können nicht als ein auftragswidriger Warenverkauf anerkannt werden.

2. Die Vorbringung von Mengenreklamationen jeder Art erfolgt unter Einhaltung der Schriftform, unverzüglich nach Warenabnahme, jedoch nicht später als innerhalb von 3 Werktagen ab Abnahme der Waren, auf jeden Fall vor Unterziehung der Ware einer Bearbeitung und zwar zur Vermeidung der Verlustes wegen der Verantwortlichkeit des Verkäufers für Abweichungen von der Menge.

3. Die Vorbringung von irgendwelchen Mengenreklamationen erfolgt unter Einhaltung der Schriftform, unverzüglich bei Warenannahme, jedoch nicht später als innerhalb von 14 Tagen ab Abnahme der Waren, auf jeden Fall vor Unterziehung der Ware einer Bearbeitung und zwar zur Vermeidung der Verlustes wegen der Verantwortlichkeit des Verkäufers für Abweichungen von der Menge.

4. Sollten im Falle der verkauften Ware die Mängel auftreten, die erst infolge ihrer Bearbeitung vom Käufer entdeckt wurden, so wird die Gewährleistungshaftung des Verkäufers nur auf den Wert der mangelhaften Ware beschränkt und zwar unter der Bedingung, dass die Reklamation vom Zulieferanten des Verkäufers anerkannt wird. die in Rede stehenden Mängel sollen dem Verkäufer unter Einhaltung der Schriftform unverzüglich nach ihrer Entdeckung, jedoch nicht später als innerhalb von 90 Tagen ab Warenlieferung an den Käufer, zur Vermeidung des Verlustes der Berechtigungen wegen der Haftung des Verkäufers für die Qualitätsmängel des Gegenstands gemeldet werden.

5. Im Falle einer unbegründeten Reklamation hat der Verkäufer Recht auf Auferlegung der Beförderungs- und Umschlagskosten sowie der Prüfungskosten von beanstandeter Ware dem Käufer.

6. Sollte die Reklamation als begründet anerkannt werden, so kann der Verkäufer seinem Ermessen nach die Ware gegen eine mangelfreie umtauschen oder den Mangel in einer möglichst kurzen Frist beheben (die Frist kann jedoch nicht länger als 30 Tage sein) oder dem Käufer den Gegenwert der mangelhaften Ware erstatten. In keinem Fall des Auftretens der Warenmängel haftet der Verkäufer für die vom Käufer getragenen Warenverarbeitungskosten. Sollten nur manche zugelieferte und verkaufte Waren mangelhaft sein und lassen sie sich von mangelfreien Waren trennen, werden die im Punkt 2, 3, 4 genannten Berechtigungen des Käufers nur auf mangelhafte Waren beschränkt.

7. In jedem Fall wird die Ware vom Käufer zurückgegeben, nachdem der Verkäufer früher davon in Kenntnis gesetzt und seine schriftliche Bestätigung/Akzeptanz in diesem Bereich erlangt worden ist. Als Bedingung der Warenrücknahme gilt das Fehlen von Beschädigungen, die anders als gemeldete Mängel sind, sowie fehlende Bearbeitung in Betriebsvorgängen des Käufers, die im Punkt 4 bestimmten Situationen ausgenommen.

IV. Lieferung, Lieferfrist und –kosten.

1.Die Lieferung der vom Käufer gekauften Ware erfolgt ausschließlich aufgrund seiner Bestellung. Die Auftragsabwicklungsfrist beginnt an demjenigen Tag, an dem der Käufer den Verkäufer von der Angebotsannahme in Kenntnis gesetzt hat. Als Anfang dieser Frist gilt auch stillschweigende Akzeptanz des Verkäufers, wenn der Auftrag ihm von dem mit ihm in ständigen wirtschaftlichen Beziehungen stehenden Käufer erteilt wurde. Die Auftragserledigungsfrist wird jedesmal von den Verkaufsvertragsparteien festgesetzt.

2. Die Liefergenauigkeit bei bis zu 1 Tonne schweren Waren beträgt +/- 1 kg. Die Liefergenauigkeit bei Waren, die von 1 bis 5 Tonnen wiegen, beträgt +/- 5kg.

Beim Schneiden auf Maβ werden folgende Toleranzen eingehalten:

Rund- und Flachstangen mit dem Querschnitt bis zu 300 mm – Schnitttoleranz – 0/+5 mm

Rund- und Flachstangen mit dem Querschnitt über 300mm – Toleranz – 0/+10 mm

Die auf Maβ geschnittenen Bleche – 0/+15 mm

Die auf Maβ geschnittenen Platten – 0/+15 mm

3. Der Käufer ist zur Warenabnahme in einer festgesetzten Frist oder nach Mitteilung der Abnahmebereitschaft der Ware vom Verkäufer verpflichtet. Zögert der Käufer mehr als zwei Tage lang mit der Warenabnahme, so ist der Verkäufer berechtigt, dem Käufer entweder die Lagerhaltungskosten aufzuerlegen oder vom Vertrag zurückzutreten und die Ware an einen anderen Kunden zu verkaufen. Die Lagerhaltungskosten betragen im Falle der nicht abgenommenen Ware den in PLN angegebenen Gegensatz von 20 EUR, der nach Mittelkurs der Polnischen Nationalbank für jede Tone der gelagerten Ware berechnet wird, wobei die Mindestgebühr für jeden Tag, an dem die Ware gelagert wird, dem Gegenwert des Betrags von 20 EUR ohne Rücksicht auf ihr Gewicht gleich ist.

4. Sollte der Käufer einen Entschluss fassen, dass die Ware unter Anwendung von Transportmitteln des Verkäufers geliefert wird, so werden die Lieferkosten und Kosten für zusätzliche Dienstleistungen dem Käufer auferlegt, soweit nicht anders vereinbart wurde.

5. Das mit der Warenlieferung verbundene Risiko übergeht auf den Käufer, wenn diese Ware einer zu ihrer Abnahme berechtigten Person (darunter dem Spediteur oder dem Beförderer) übergeben wird.

6. Die Verspätung der Warenlieferung durch den Verkäufer wird nicht als Verletzung der Lieferfrist behandelt, wenn diese Frist bis 14 Tage beträgt. Der Verkäufer haftet für die Verspätungen der Warenlieferung im Bereich der Lieferfriste nicht, wenn diese Verspätungen als Folge der von ihm unabhängigen Umstände gelten, z.B. nicht fristgemäße Warenlieferung von den Lieferanten des Verkäufers, die von höherer Gewalt verursachten Ereignisse, unvorhersehbare Störungen von Arbeit des Verkäufers, usw.

7. Nach der Bestätigung der Bestellung durch den Verkäufer kann der Käufer auf Abnahme der bestellten Ware nur dann verzichten, wenn er schriftliche Zustimmung des Verkäufers in diesem Bereich erhält. Sollte die Bestellung ganz oder teilweise mit Einverständnis des Verkäufers zurückgenommen werden, so kann der Käufer dazu verpflichtet werden, die vom Verkäufer im Bezug auf die Abwicklung des in Rede stehenden Auftrags getragenen Kosten zu decken.

8. Gerät der Käufer mit der Zahlung des Preises für die ihm gelieferten Waren in Verzug, so kann sich der Verkäufer der Erledigung der nächsten Aufträge von diesem Käufer enthalten, bis dieser entsprechende Zahlungen begleicht.

V. Zahlungsbedingungen

1. Der Verkaufspreis wird im Laufe der in der vom Verkäufer ausgestellten Mehrwertsteuerrechnung bestimmten Frist fällig.

2. Der Käufer wird zum Warenbesitzer, wenn der Preis für diese Ware vollständig gezahlt wird (Eigentumsvorbehalt – Art. 589 ZGB), es sei denn, die Parteien treffen abweichende Vereinbarungen in diesem Bereich. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform für ihre Gültigkeit.

3. Als Zahlungsdatum gilt derjenige Tag, an dem das Bankkonto des in der Mehrwertsteuerrechnung genannten Verkäufers anerkannt wird.

VI. Schlussbestimmungen

1. Die Parteien erklären, dass sie nach gütlicher Beilegung aller mit Erfüllung der mit vorliegenden Allgemeinen Verkaufsbedingungen umgefassten Verträge verbundenen Streitigkeiten streben werden. Sollte eine gütliche Erledigung der Sache nicht möglich sein, so werden die örtlich für den Sitz des Verkäufers zuständigen ordentlichen Gerichte über alle sich direkt oder indirekt aus vorliegenden Bestimmungen ergebenden Streitigkeiten entscheiden.

2. In den von vorliegenden Allgemeinen Verkaufsbedingungen nicht geregelten Sachen finden entsprechende Bestimmungen des Zivilgesetzbuches sowie des Gesetzes vom 12. Juni 2003 über die Zahlungsfriste in Handelsgeschäften (Gesetzbuch aus dem Jahr 2003, Nr. 139, Pos. 1323) ihre Anwendung.